ASKA

Noch bevor die ersten Barthaare zu sprießen begannen, griff er zu Stift und Papier, schrieb in die Nächte hinein und über den Tag hinaus. Gedichte entstanden. Gesprochen werden wollten sie. So griff er zum im Kinderzimmer stehenden Kassettenrekorder. Die Magnetbänder fleißig bespielt, stapelten sich die Kassetten. Neben seinen Kassetten landeten auch die der Rap-Größen von hinter dem großen Teich - Eminem, 2-Pac, Cypress Hill, Onyx, Necro usw. - in den Kassettenrekorder. Der amerikanische Rap und die damit verbundene Kultur sollten Begleiter und Wegweiser werden.

Als die ersten Barthaare dann zu sprießen begannen, schloss er sich einer Berliner Breakdance Crew namens "Discovered Lifestyle" an. An Turnieren und Battles teilgenommen, gewannen sie Preise und Ansehen. Vom Umfeld inspiriert, ging es für ihn alsbald zum Rap. Die Leidenschaft des Dichtens gepaart mit Breakdance-Beats. Er verschrieb sich der Musik und nahm - semiprofessionell - sein erstes Demo Tape auf. Die Leute spielten es rauf und runter. Vom Zuspruch gepackt, schrieb er wieder in die Nächte hinein und über den Tag hinaus. Es folgten Auftritte, Erfolge und auch Rückschläge. An Erfahrungen reicher, sagte man seinen nachfolgenden Songs mehr Herz nach. Die Musik bahnte Wege, die ihn zu sich selbst führten.

Heute kann er als Ehemann und Vater zweier Kinder vom erfüllenden Familienglück sprechen. Darüber hinaus besteht diese nicht abebben wollende Freude an der Musik und der Dichterei, die er, zur Bestärkung anderer, unnachgiebig verfolgt.

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